Erweiterte Tiermedizin

Erweiterte Tiermedizin für Hunde Hund

Die erweiterte Tiermedizin betrachtet das Tier in seiner Gesamtheit. Es geht um Diagnostik und medizinisches Management von Patienten, deren Leistungsfähigkeit und Körperfunktion wiederhergestellt, aufrechterhalten oder optimiert werden soll.

Welche Einsatzgebiete werden umfasst?

  • Orthopädische Patienten, auch vor und nach chirurgischen Eingriffen (Rehabilitation)
  • Sportmedizinische Patienten
  • Neurologische Patienten
  • Herz-/Kreislaufpatienten
  • Übergewichtige Patienten
  • Geriatrische Patienten

Was wird gemacht?
Nach einer ausführlichen Anamnese (Vorbericht) wird Ihr Hund gründlich in der Ruhe und in der Bewegung (Ganganalyse) untersucht. Ausgehend von den erhobenen Befunden, wird das weitere Vorgehen geplant und die Behandlung begonnen.

Zur Diagnostik und Behandlung stehen folgende Angebote zur Verfügung:

Laufband
LAUFBAND

Digitale Stand- und Ganganalyse

Das speziell entwickelte, innovative Trockenlaufband CanidGaid© der Firma Zebris Medical GmbH enthält in seinem Boden eine Drucksensorenmatrix. Messungen sind im Stand und in der Bewegung (Schritt und Trab) möglich. Steigungen und Gefälle können ebenfalls simuliert werden. So kann z.B. genau die Belastung jeder einzelnen Zehe einer Pfote, das Abrollverhalten, die Schrittlänge, das Gangmuster, die Verlagerung des Körperschwerpunkts und vieles andere mehr digital erfasst und sichtbar gemacht werden, was sonst dem menschlichen Auge verborgen bliebe. Unklare Lahmheiten und Kompensationsmuster können analysiert werden.

Selbstverständlich können auch völlig gesunde Hunde gemessen werden, wenn Sie gerne einen Analysereport Ihres Vierbeiners „einfach so“ haben möchten.

Stella im Schritt BEISPIELREPORT

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Stella im Trab BEISPIELREPORT

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Gymnastik
CHIRO

Chiropraktik & Physiotherapie

Was ist Chiropraktik?

Der Begriff Chiropraktik kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Worten „cheir“ (Hand) und „praxis“ (Tätigkeit) zusammen. Er beschreibt eine manuelle Behandlungsmethode, die im 19. Jahrhundert entdeckt und bis heute immer weiterentwickelt wurde.
Das Motion Palpation Institut (MPI) definiert Chiropraktik als
„Die Wissenschaft, die sich mit der Beziehung zwischen Struktur (hauptsächlich der Wirbelsäule) und Funktion (hauptsächlich des Nervensystems) eines Körpers befasst, weil diese Beziehung die Wiederherstellung und Erhaltung der Gesundheit beeinflusst.“

Die Chiropraktik ist eine wissenschaftliche Heilmethode, die sich intensiv mit der Ursache von Erkrankungen beschäftigt. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Statik und Dynamik des neuromuskulären Systems, vor allem der Wirbelsäule und des Beckens, gelegt. Das Ziel der Chiropraktik ist, die Gesundheit zu optimieren und die Selbstheilungskräfte des Körpers durch die Beeinflussung des Nervensystems zu unterstützen. Um das zu ermöglichen, muss der Tierchiropraktor zunächst eine Diagnose stellen. Dazu sucht er nach Vertebralen Subluxations-Komplexen (engl.: Vertebral Subluxation Complex, kurz VSC).

Oftmals sind Blockaden der Wirbelsäule und von Gelenken die Ursache für oder Folge von Lahmheiten und anderen Beschwerden. Deshalb wird jeder Patient chiropraktisch untersucht und behandelt und im weiteren Verlauf chiropraktisch begleitet.

Für einen langfristigen Erfolg ist oft ein gezieltes Muskeltraining in Form von Physiotherapie notwendig. Hierfür stehen diverse Trainingsgeräte zur Verfügung; ebenso werden sinnvolle Übungen für zu Hause besprochen.

Weitere manuelle Techniken, die zur Anwendung kommen sind:

  • Massagen
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Faszienbehandlungen

Training und Rehabilitation

Physikalische Therapie

Lasertherapie

mit einem hocheffektiven ASA Laser M-VET Klasse 4.

Ziel der Behandlung:
Schnelle Schmerzreduktion, Synergie und Stärkung der antientzündlichen und antiödematösen Effekte und verbesserte Durchblutung; dadurch wird eine signifikant schnellere Heilung erreicht.


Indikationsbeispiele:

  • Orthopädie
    • Bandscheibenerkrankungen
    • degenerative Gelenkerkrankungen
    • Muskuloskelettale Verletzungen (Zerrungen, Verstauchungen, Hämatome etc.)
    • Schmerzen und Entzündungen
    • Sehnenläsionen
    • Triggerpunkte

  • Hauterkrankungen
    • (Operations-) Wunden
    • Hot Spots
    • Zahnfleischentzündungen
    • perianale Fisteln
    • bakterielle Hautinfektionen
    • eosinophile Granulome

Interferenzstrom Regulationstherapie (IFR)

Der mittelfrequente Interferenzstrom bietet die einzige nichtinvasive Möglichkeit, mit ausreichender Stromstärke, stimulativ auf elektrisierbare Zellstrukturen wirksam werden zu können. (Interpretiert aus Grundlagenforschung Uni Freiburg 1983)

Es kommt zu einer Regulation gestörter Funktionen im

  • Bewegungsystem
  • Organsystem
  • Nervensystem

Durch die Anregung des Zellstoffwechsels und der Durchblutung kommt es zu einem forcierten Abtransport von Entzündungsprodukten und Gewebswasser, ähnlich wie bei der Lymphdrainage. Man hat einen direkten Einfluss auf das vegetative Nervensystem und stimuliert das Immunsystem.

Indikation:

  • LWS-Syndrom
  • HWS-Syndrom
  • Ischialgien
  • Lumbalgien
  • Arthrosen, z.B. der Knie und Hüftgelenke
  • Bizepssehnenentzündung
  • Herzerkrankungen
  • schlecht heilende Wunden

Weitere Informationen und Anwendungssbeispiele finden Sie unter https://leineweberelectronics.de/

Regulationsmedizin

Z.B. Akupunktur oder IFR (Interferenzstrom Regulationstherapie) siehe unter Physikalische Therapie

Unter Regulationstherapie versteht man im weitesten Sinne jeder Art therapeutischen Handels, die darauf abzielt, einen aus dem (homöostatischen) Gleichgewicht geratenen Organismus wieder in den Zustand zurückzuführen, der als „gesund“ bezeichnet wird.
Dabei wird Wert auf jene Behandlungsform gelegt, die die körpereigenen Abwehrkräfte remobilisieren und reaktivieren helfen, also regulierend eingreifen. Dazu zählt man beispielsweise die Neuraltherapie und die Akupunktur, sowie auch die IFR.

Neuraltherapie

Definition -frei nach ÖNR (österreichischen medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie - Regulationsforschung)

Die temporäre Inaktivierung verursachender oder am Geschehen maßgeblich beteiligter Faktoren durch gezielte Injektion kleiner Mengen eines Lokalanästhetikums schafft die Voraussetzung zur Normalisierung oder Verbesserung entgleister Regelvorgänge.
Zur Behandlung werden in erster Linie Lokalanästhetika unter Anwendung verschiedener Techniken eingesetzt. Besonders bekannt ist hier die Technik des „Quaddelns“.
Indikation:

  • Schmerzreduktion bei Rücken- und Gelenkschmerzen
  • Insertionsdesmopathien
  • Cauda-Equina-Syndrom
  • Inkontinenz
  • Otitiden

Weitere mögliche Therapieformen:

  • Craniosakraltherapie
  • Blutegeltherapie

Unterwasserlaufband
UNDERWATER

Unterwasserlaufband

Mein Unterwasserlaufband ist freistehend, man kann beide Seiten öffnen. Es hat die Größe XXL (180 cm) und ist deshalb auch für sehr große Hunde geeignet. Der Wassertank steht im Nebenraum, so dass geräuschempfindliche und ängstliche Hunde schnell Vertrauen bekommen. Das Unterwasserlaufband kann in der Ebene, mit Steigung oder Gefälle betrieben werden. Zusätzlich kann eine Gegenstromanlage zum Einsatz kommen. Ihr Hund kann im Wasser laufen oder schwimmen (kleine bis mittelgroße Hunde) oder sich einfach nur mit einer Massagedüse verwöhnen lassen. Ein Obergestell dient zur Aufhängung von Tragegeschirren für die Therapie von nicht stehfähigen (neurologischen) Patienten.
Durch den Wasserauftrieb werden die Gelenke des Hundes zwar entlastet, dafür muss er aber gegen den Wasserwiderstand arbeiten. Gleichzeitig wirkt das Wasser stabilisierend und stimulierend.

Indikation:

Ein positiver Effekt ist bei praktisch jeder Problematik möglich.

Neurologie:

  • Bandscheibenpatienten
  • Cauda-Equina-Syndrom

Orthopädie:

  • Arthrosen
  • Kreuzbandrisse
  • nach Frakturen
  • Hüftgelenkspatienten
  • Muskelaufbau, auch präventiv, z.B. bei HD (Hüftgelenksdysplasie)

Weitere Indikation:

  • Geriatrie
  • Konditionstraining
  • Übergewicht
  • innere Erkrankungen wie Bronchopathien
  • Wellness

Kontraindikation:

  • mittel- bis hochgradige Herz-Kreislaufinsuffizienz
  • schwere Lungenerkrankungen
  • Infektionen
  • offene Wunden
  • Hauterkrankungen

Was ist zu beachten:
Der Hund sollte 2 Stunden vorher nichts mehr gefressen haben.
Bitte bringen Sie nach Möglichkeit ein eigenes Handtuch für Ihren Hund mit.

Unterwasserlaufband Videos

Vorne

Seite

Hinten

Rinder auf Weide
LAUFBAND

Trockenlaufband

Das CanidGait©-Laufband kann selbstverständlich auch einfach nur zum Training (Ausdauer und Rehabilitation) genutzt werden.

Preise und Bezahlung

Alle Preise verstehen sich inkl. geltender MwSt. Bei hohem Zeitaufwand sind abweichende Preise möglich. Möglichst Barzahlung oder EC-Cash.

Eingangsuntersuchung und Chiropraktische Erstbehandlung
80€
Chiropraktische Folgebehandlung
65€
Manuelle Therapie / Physiotherapie (15 Minuten)
20€
Digitale Ganganalyse
90€
Einzeleinheit Unterwasserlaufband
40€
11er-Karte Unterwasserlaufband
400€
zzgl. Warmup und Cooldown bei jeder Unterwassereinheit
25€
IFR-Therapie (15 Minuten)
20€
Laseranwendung als Einzeltherapie
35€
Laseranwendung als Begleittherapie
23€

Erweiterte Tiermedizin an Pferden Pferd

Die erweiterte Tiermedizin betrachtet das Tier in seiner Gesamtheit. Es geht um Diagnostik und medizinisches Management von Patienten, deren Leistungsfähigkeit und Körperfunktion wiederhergestellt, aufrechterhalten oder optimiert werden soll.

Welche Einsatzgebiete werde umfasst?

  • Orthopädische Patienten
  • Sportmedizinische Patienten
  • Neurologische Patienten
  • Geriatrische Patienten

Was wird gemacht?
Nach einer ausführlichen Anamnese wird Ihr Pferd in der Ruhe und in der Bewegung untersucht.
Dazu sehe ich mir Ihr Pferd, ähnlich wie bei einer Lahmheitsuntersuchung, in Schritt und Trab auf der Geraden und in Schritt, Trab und Galopp auf dem Zirkel an (Ganganalyse).
Je nach Befunden und Vorbericht, sehe ich mir das Pferd auch unter dem Sattel an.
Daran anschließend beginnt die Behandlung des Pferdes.
Diese umfasst eine Kombination verschiedener Techniken aus

  • Chiropraktik mit Logantechniken
  • Craniosakraltherapie
  • Faszientechniken (Myofacial Kinetic Lines)
  • Muskelaktivierung nach STAMMER© KINETICS (Equine Functional Movement Analyses and Dynamic Myofascial Mobilization)

Weitere Einflussfaktoren, die beachtet werden, sind:

  • Zähne - Momentan KEINE Neukundenaufnahme für reine Zahnbehandlung
  • Hufe und Hufbeschlag
  • Sattel- und Zaumzeug
  • Pferd-/Reiterinteraktion

Es ist nicht möglich, alle diese Punkte in einer einzelnen Sitzung vollständig abzuarbeiten.
Deshalb sind in der Regel Folgetermine notwendig, wenn man ein optimales Ergebnis erzielen will.

Physikalische Therapie

Lasertherapie

mit einem hocheffektiven ASA Laser M-VET Klasse 4.

Ziel der Behandlung:
Schnelle Schmerzreduktion, Synergie und Stärkung der antientzündlichen und antiödematösen Effekte und verbesserte Durchblutung; dadurch wird eine signifikant schnellere Heilung erreicht.


Indikationsbeispiele:

  • Orthopädie
    • Rückenprobleme
    • degenerative Gelenkerkrankungen
    • Muskuloskelettale Verletzungen (Zerrungen, Verstauchungen, Hämatome, Ödeme etc.)
    • Schmerzen und Entzündungen
    • Sehnenläsionen
    • Triggerpunkte

  • Hauterkrankungen
    • (Operations-) Wunden
    • bakterielle Hautinfektionen

Interferenzstrom Regulationstherapie (IFR)

Der mittelfrequente Interferenzstrom bietet die einzige nichtinvasive Möglichkeit, mit ausreichender Stromstärke, stimulativ auf elektrisierbare Zellstrukturen wirksam werden zu können. (Interpretiert aus Grundlagenforschung Uni Freiburg 1983)

Es kommt zu einer Regulation gestörter Funktionen im

  • Bewegungsystem
  • Organsystem
  • Nervensystem

Durch die Anregung des Zellstoffwechsels und der Durchblutung kommt es zu einem forcierten Abtransport von Entzündungsprodukten und Gewebswasser, ähnlich wie bei der Lymphdrainage. Man hat einen direkten Einfluss auf das vegetative Nervensystem und stimuliert das Immunsystem.

Indikation:

  • Arthritis / Arthrosen
  • schlecht heilende Wunden
  • Nervenschädigungen
  • muskuläre Erkrankungen

Weitere Informationen und Anwednungssbeispiele finden Sie unter https://leineweberelectronics.de/

Regulationsmedizin

Z.B. Akupunktur oder IFR (Interferenzstrom Regulationstherapie) siehe unter Physikalische Therapie

Unter Regulationstherapie versteht man im weitesten Sinne jeder Art therapeutischen Handels, die darauf abzielt, einen aus dem (homöostatischen) Gleichgewicht geratenen Organismus wieder in den Zustand zurückzuführen, der als „gesund“ bezeichnet wird.
Dabei wird Wert auf jene Behandlungsform gelegt, die die körpereigenen Abwehrkräfte remobilisieren und reaktivieren helfen, also regulierend eingreifen. Dazu zählt man beispielsweise die Neuraltherapie und die Akupunktur, sowie auch die IFR.

Neuraltherapie

Definition -frei nach ÖNR (österreichischen medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie - Regulationsforschung)

Die temporäre Inaktivierung verursachender oder am Geschehen maßgeblich beteiligter Faktoren durch gezielte Injektion kleiner Mengen eines Lokalanästhetikums schafft die Voraussetzung zur Normalisierung oder Verbesserung entgleister Regelvorgänge.
Zur Behandlung werden in erster Linie Lokalanästhetika unter Anwendung verschiedener Techniken eingesetzt. Besonders bekannt ist hier die Technik des „Quaddelns“.
Indikation:

  • Schmerzreduktion bei Rücken- und Gelenkschmerzen
  • Insertionsdesmopathien
  • Patellaluxation
  • Hormonimbalancen (z.B. Rosse-Probleme)

Weitere mögliche Therapieformen:

  • Craniosakraltherapie
  • Blutegeltherapie

Erweiterte Tiermedizin an Rindern Rind

Selbstverständlich stehen diesen großen, sanften, sensiblen Riesen, vor deren Leistung ich sehr großen Respekt habe, alle mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der erweiterten Tiermedizin zur Verfügung, die bei den Hunden ausführlich erläutert werden.
Alle Geräte sind für den Einsatz in der Großtierpraxis geeignet.

Das beinhaltet sowohl alle Formen der manuellen Therapie:

  • Chiropraktik in Kombination mit Logantechniken
  • Craniosakraltherapie

Als auch der physikalischen Therapien und Regulationsmedizin:

  • Laseranwendung
  • IFR (InterFerenzstrom-Regulationstherapie)
  • Neuraltherapie
  • Akupunktur

Indikation:

  • Eine Kombination aus diesen Therapien hat sich bei festliegenden Kühen p.p. bewährt, die trotz erfolgter Milchfieberbehandlung nicht aus eigener Kraft aufstehen können und vermutlich ursächlich neurologische Probleme haben.
    Oft ist ihnen das eigenständige Aufstehen nach 1-2 Behandlungen wieder möglich, wenn keine gravierenden Muskelrisse vorliegen.
  • Nervenlähmungen an Vorder- und Hintergliedmaßen
  • Muskelschmerzen- / -verspannungen
  • Schlecht heilende Wunden
  • Chronisch vergrößerte und verhärtete Euterviertel nach schweren Mastitisverläufen
  • Zyklusstörungen

Selbstverständlich behandele ich auch Schafe und Ziegen mit den o.g. Techniken und Methoden.

Schulmedizin

Rinder Rind

Bestandsbetreuung

Bestandsbetreuung inkl. Auswertung der MLP-Daten durch das Herdenmanagementprogramm „Herde“ in den Bereichen Fruchtbarkeit, Eutergesundheit, Fütterung und Lebensleistung.

Rationsberechnungen mit „Futter-R“.

Der Umfang der Bestandsbetreuung wird mit jedem Betrieb individuell abgestimmt und beinhaltet:

  • regelmäßiges Fruchtbarkeitsmanagement mit Trächtigkeitsuntersuchung per Ultraschall ab dem 32. Tag
  • Untersuchung der Kühe, die wieder belegt werden sollen und der Frischlaktierenden.

Trockenstehermanagement und die Jungtieraufzucht, wenn nötig inklusive der Erarbeitung von Impfstrategien in den Bereichen Atemwegsinfektionen, Durchfallerkrankungen.

Mastitisdiagnostik und -behandlung von Einzeltieren und auf Herdenebene.

Impfungen gegen andere Krankheiten nach vorheriger Diagnostik wie z.B. Clostridien oder Q-Fieber, bei Bedarf Herstellung von bestandsspezifischen Impfstoffen.

Einzeltierbehandlungen

Dieses sind z.B.:

  • Geburtshilfe
  • endoskopische Labmagenoperationen
  • Klauenbehandlungen

Tierseuchenbekämpfung

Nach den geltenden gesetzlichen Regelungen:

  • BHV1
  • BVD
  • Paratuberkulose
  • Blauzunge
  • Leukose
  • Brucellose

Forschung

Für mehr Informationen und Anmeldung zum Welpenprojekt der Uni Jena, klicken Sie bitte hier!

Über mich

Aufgewachsen auf dem Land und in der Wildnis in der Nähe von Bremen, entstand in mir schon zu Grundschulzeiten der Wunsch Tierärztin zu werden.

Ab diesem Moment verfolgte ich mein Ziel unbeirrt. Schon während der Schulzeit verbrachte ich viel Zeit in einer ortsansässigen Tierarztpraxis, die mich sehr prägte.

Nach dem Studium kehrte ich dorthin für viele Jahre als Assistenztierärztin zurück.

Meine Herzensangelegenheit waren die Rinder, doch ebenso schätzte ich es, mich um die Pferde und Kleintiere kümmern zu dürfen.
Später führte mich mein Weg in den südlichen Landkreis Cuxhaven, in dem ich mich nach einer weiteren Assistentenstelle selbständig machte und inzwischen eine eigene Praxis betreibe.
Kühe, Pferde und Hunde bestimmen meinen Praxisalltag.
Mich faszinieren ihre artgemäßen Unterschiede und Besonderheiten, aber auch deren Gemeinsamkeiten.

Unzufrieden wurde ich vor einigen Jahren durch die Erkenntnis, ausschließlich mit der Schulmedizin nicht allen Tieren so helfen zu können, wie ich es mir wünschte.
Also schaute ich mich nach weiteren, wissenschaftlich begründeten Therapien und Methoden um und erweiterte mein Spektrum der Tiermedizin.
Auch hierbei von mehreren Tierarten lernen zu dürfen (wobei die Datenlage bei den Kühen eher dürftig ist) und sie voneinander profitieren zu lassen, ist von unschätzbarem Wert und unerlässlich.

Wichtig ist mir der ganzheitliche Ansatz, Ursachen und Folgen bestimmter „Läsionen“ auf den Gesamtorganismus im Blick zu haben und die Biomechanik des Bewegungsapparats der Tiere zu verstehen, um dadurch zukünftig viel mehr präventiv arbeiten zu können.

Um auch in diesem Bereich Wissenslücken zu füllen, ist für Hunde in diesem Jahr ein großes Forschungsprojekt geplant.
Fazit: Für eine optimale Versorgung unserer vierbeinigen Patienten brauchen wir alles:

  • Schulmedizin
  • erweiterte Tiermedizin
  • Kollegen, die sich auf andere Disziplinen spezialisiert haben, an die man Patienten überweisen kann
  • Prävention

Studium

1992 - 1997

Studium der Veterinärmedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Assistenz

1997 - 2006

Assistentin in einer Gemischtpraxis im Landkreis OHZ

Assistenz

2006 - 2008

Assistentin in einer Gemischtpraxis im Landkreis CUX

Gemeinschaftspraxis

2009 - 2017

Gemeinschaftspraxis mit Horst Aufderheide, Landkreis Cuxhaven.

Zusatzausbildung

2017

Beginn der umfangreichen Zusatzausbildung in Chiropraktik, weiteren manuellen Techniken und Rehabilitation/Physiotherapie

Eigene Praxis

Seit 2018

Einzelpraxis mit folgenden Tätigkeitsschwerpunkten:

  • erweiterte Tiermedizin für Hunde, Pferde und Rinder
  • Bestandsbetreuung Rind inklusive Einzeltierbehandlungen
  • kurative Pferdepraxis

Zertifikate

Seit 2017 besuche ich regelmäßig Fortbildungen zu verschiedenen Themen aus dem Bereich der erweiterten Tiermedizin.